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Wandern ist gesund…

Wandern im Almgebiet

„Wandern ist eine Tätigkeit der Beine – und ein Zustand der Seele.“ (Josef Hofmiller)

Eines der ersten Dinge, die ein Kind tun möchte, ist Gehen. Es ist auch eines der letzten Dinge, die man aufgeben möchte, wenn man alt ist. Die Fähigkeit und der Wunsch zu gehen, liegt in unseren Genen.

„Freizeit-Gehen“, also Wandern, ist eine Bewegung, die keinen Turnsaal braucht; es ist Medizin ohne Rezept; es ist Gewichtskontrolle ohne Diätplan; ein Schlafmittel ohne Tablette; eine Therapie fürs Gemüt ohne  Therapeuten. Es ist ein Freizeiterlebnis, bei dem kaum Kosten erwachsen und wofür man zumeist keine besondere Ausrüstung braucht. Es ist sportliche Betätigung mit geringer Verletzungsgefahr. Wandern verschmutzt die Umwelt nicht, verbraucht keine Rohstoffe und ist überaus effektiv. Man braucht keine Regeln für’s Wandern, und man kann seine Wanderrouten jederzeit willkürlich ändern, wenn man will oder es die Umstände verlangen.
Man kann es nach Lust und Laune betreiben – flott, gemütlich, steil, eben, weit, kurz, direkt oder mit Umwegen; mit Pausen oder ohne. Zwanglos – so sollte es sein.
Jeder Wanderer kann Art und Tempo seiner Wanderung auf seine ganz persönlichen Vorgaben abstimmen. Ist er jung? Alt? Fit? Untrainiert? Wie auch immer: Wandern stärkt den Körper – Muskeln, Gelenke, Knochen, es trainiert Herz und Kreislauf und es macht den „Kopf frei“ durch den Wegfall aller Regeln. Die Sinne werden geschärft: der Wanderer sieht, hört, riecht die Natur unmittelbar und authentisch.

Was ist dem noch hinzuzufügen?
Der Genuss und Gewinn des Wanderns wird natürlich noch erhöht, wenn man die „richtige“ Gegend dazu hat. Kaum ein Gebiet eignet sich dazu besser als die Ramsau, das sonnige Hochplateau, mit ihren weiten  anderwegen, die allen Wanderwünschen und -vorlieben gerecht werden. Ob lieber in der Ebene; leicht oder stark ansteigend; durch dichten Wald oder über freie Flächen; an Bachufern oder Felsen entlang – in der Ramsau gibt es für jeden Wandergeschmack das Richtige in großer Vielfalt. Fernab von Lärm und Hektik, in herrlicher Natur und guter Luft wird der Wanderer ein Hochgefühl in einer ganz einfachen, angeborenen Fähigkeit (wieder-) entdecken: im Gehen. (Distriktsarzt Med.Rat Dr. Heinz Harwald)

Bewegung in der Natur
Wandern macht glücklich und gesund. Wandern ist denkbar einfach und für jeden naturverbundenen Menschen eine Offenbarung. Beide Aussagen sind, mit Einschränkungen, richtig. Schlechte Ausrüstung, falsche  Tourenplanung und Selbstüberschätzung können die Suppe auch gehörig versalzen. Das Dachsteinmassiv mit seiner imposanten Kulisse ist ein besonders schönes Urlaubsziel für Familien, ambitionierte Wanderer und Klettersteiggeher. Mit seinen drei Ebenen bietet die Ferienregion nicht nur leichte Wanderungen am Hochplateau und wunderschöne Almrundwege, sondern hält auch für Gipfelstürmer so einige Zweitausender bereit.  Insgesamt laden über 200 Kilometer markierte Wanderwege zu ausgedehnten Wanderungen ein.

Genusswandern – Dem Körper doppelt Gutes tun:
Auf bequemen, nicht zu weiten Wegen, durch beeindruckende Landschaften wandern und dabei stets das Naheliegende im Visier: Regionale Köstlichkeiten. Analog zum Genussradeln verbindet man beim Genusswandern  das Angenehme mit dem Nützlichen – die Bewegung mit der Nahrungsaufnahme, oder doch umgekehrt? Wahrscheinlich ist es ohnehin die Kombination, das eine wäre ohne das andere nur halb so erbaulich. Für Genusswanderungen bietet die Almregion so einige Möglichkeiten: Die 5-Hütten-Wanderung, beispielsweise, die sich gut mit dem Bus verbinden lässt, der einen wieder zurück nach Ramsau Ort bringt; oder am Rittisberg – von Hütte zu Hütte, einkehren, Aussicht und Sonne genießen, Kraft bei regionalen Köstlichkeiten sammeln, genießen und weiterwandern. Oder zur Silberkarhütte, durch die beeindruckende Klamm. Immer wieder ein Erlebnis.
Ein Tipp in eigener Sache: Egal ob Sie – sagen wir mal – kräftig riechenden Käse mögen oder nicht, den Steirerkas, der eine Rarität ist, müssen Sie probieren: entweder als Kas-Nocken im Pfandl oder „pur“ aufs Butterbrot. Die einen lieben, die anderen verabscheuen ihn, dazwischen gibt es nicht viel. Finden Sie selbst raus, zu welcher Gruppe Sie gehören!

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