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Provare per credere!

Die Bergretter

Sebastian Ströbel und Österreich – das war schon immer eine gute Kombination. Seine Ausbildung absolvierte der deutsche Schauspieler am Mozarteum in Salzburg, 1998 feierte er – an der Seite von Tobias Moretti – sein Bildschirmdebüt bei der österreichischen Krimiserie Kommissar Rex. Und seit 2015 hat er
einen neuen Job in der Alpenrepublik: Leiter der Bergrettung in der Serie „Die Bergretter“. Wir haben mit dem sympathischen Schauspieler über Österreich, seine erste Staffel bei den Bergrettern und über Ramsau am Dachstein gesprochen. Provare per credere (deutsch: überzeuge dich selbst davon) – ein Interview mit Sebastian Ströbel.

Dachsteiner: Sebastian, wolltest du eigentlich schon immer Schauspieler werden?

Ursprünglich hatte ich Medizin im Sinn, aber dann kam mein erstes Mal auf der Bühne und dann war alles Weitere klar! Du hast deine Schauspielausbildung nicht weit von Ramsau am Dachstein absolviert, am Mozarteum in Salzburg.

Warum hast du dich für diese Universität entschieden?

Dass es Salzburg wurde, war eigentlich nur der Terminierung an den deutschsprachigen Schauspielschulen zu verdanken, wo es ca. 1.000 Bewerber für zehn Plätze gab. Salzburg war mit dem Auswahlverfahren recht früh dran und ich wurde aufgenommen. Eine schöne Stadt und eine altehrwürdige Institution –
das hat einfach gepasst!

Was schätzt du persönlich an Österreich und deren Bewohner?

Herzlichkeit, Gastfreundschaft, den Humor, das Grantige und den Geschäftssinn. (lacht)

Du hast deine erste Staffel von „Die Bergretter“ in der Ramsau hinter dir. Dein Resümee?

Das letzte halbe Jahr in der Ramsau hat gereicht, um mich hier schon heimisch zu fühlen. Wer wie ich so intensiv arbeitet, braucht einen Gegenpol. Da
hat ein täglicher Blick auf den Dachstein so manchen trüben Gedanken vertrieben. Ich habe hier so viel Schönes erlebt und ich kann jeden verstehen, der sagt:
„Hier will ich bleiben!“

Deine Rolle in der Serie ist anspruchsvoll, was war bis dato die größte Herausforderung für dich?

Energie und Konzentration gleichzeitig hochzuhalten. Wir drehen an vielen Orten, die durch ihre Lage gefährlich sind. Man muss immer wach sein.

Wir haben auf Facebook gesehen, dass du auch in deiner Freizeit geklettert bist. Hast du durch die Dreharbeiten „Lust auf mehr“ bekommen?

Definitiv! Der Fels ist ein unglaubliches Faszinosum. Klettern ist so ein meditativer Sport. Es ist gut, dass das nicht alle wissen, sonst würden eure Berge bald wie
Affenfelsen, voll mit gestressten Managern, aussehen.

Bist du auch privat sportlich oder eher ein Couch-Potato?

Beides. Ich bin ein sportelnder Couch-Potato. Einerseits bin ich recht sportsüchtig, andererseits kann ich auch auf dem Sofa gerne mal einen Liter Eis und ne
Tüte Chips verdrücken.

Durch die Dreharbeiten konntest du unsere Region kennenlernen. Gibt es einen Platz, wo du besonders gerne bist?

Puh, da gibt es viele Orte. Zum Beispiel Silberkarklamm, Wilde Wasser, Sölktäler etc.

Was hat dir dabei am meisten Spaß gemacht?

Murmeltiere füttern auf der Bachlalm!

Hast du abschließend noch ein paar Tipps für unsere Leser? Was müssen Urlauber unbedingt machen oder ausprobieren?

Je nach Gusto, hier gibt es ja alles: Wandertouren am Dachstein, Klettersteige, leckere Restaurants. Schwer etwas hervorzuheben. Ich würde einfach mal
sagen: Kommt her und schaut selber! Das lohnt sich. Der Italiener würde sagen: Provare per credere!

Danke für das Gespräch!

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